Zur Person

Ich wurde am 20. Juli 1950 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) geboren.
Dort besuchte ich die Volks- und Realschule sowie das Gymnasium und verließ dann Dortmund zum Studium sowie zur Berufsausbildung.

Meine beruflichen Tätigkeiten führten mich zunächst nach Rheinland-Pfalz und von dort nach Baden-Württemberg, zuletzt nach Radolfzell an den schönen Bodensee.
"Arbeiten, wo andere Urlaub machen!" - so könnte ich meinen langjährigen Aufenthalt in Radolfzell am ehesten bezeichnen. Zugleich aber boten die zahlreichen Aufträge mir als Journalisten, Fotografen und Fachbuchautor ausreichend Gelegenheit, sehr erfolgreich auch in vielen Teilen der Welt tätig zu sein.
Über den Eintritt in den Ruhestand hinaus lebe und wirke ich weiterhin in der beschaulichen Kleinstadt am westlichen Bodensee.

Seit August 1994 bin ich mit meiner Frau Susanne verheiratet. Die gelernte Sozialtherapeutin und Betriebswirtin arbeitet als Leiterin einer Beratungseinrichtung ebenfalls in Radolfzell.

Bereits in jungen Jahren konnte ich mich für die Blasmusik begeistern. Als ich im Jahr 1956 von meinem Vater die erste Schallplatte von Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten erhielt, folgten daraufhin schon bald meine musikalische Ausbildung sowie später erfolgreiche Aktivitäten in verschiedenen musikalischen Formationen und Gruppierungen.

Auch in Zukunft werde ich mich weiterhin der Egerländer und der Böhmischen Blasmusik widmen. Darüber hinaus gilt es, mein umfangreiches Tonträger- und Informationsarchiv zu pflegen. "Arbeit" genug also, um den "Ruhestand" noch möglichst lange und hoffentlich gesund genießen zu können.

Abschied aus dem Berufsleben

Mit dem nachstehenden Rundbrief habe ich mich aus dem aktive Berufsleben sowie von meinen Geschäftspartnern, Kollegen/innen, Feuerwehrkameraden/innen und Freunden verabschiedet.



Sehr geehrte Geschäftspartner,
liebe Kollegen/innen, liebe Feuerwehrkameraden/innen,

„... der Weg war das Ziel!“ - so könnte man in Abänderung eines dem chinesischen Philosophen Konfuzius zugeordneten Zitates rückblickend auf mehr als 45 Arbeitsjahre resümieren, nachdem dieses Ziel nunmehr erreicht ist.


Am 1. Juli 2014 habe ich meinen sprichwörtlich „wohlverdienten“ Ruhestand angetreten.


Nach meinen hauptberuflichen und nebenamtlichen Tätigkeiten im medizinisch-psychotherapeutischen Klinikbereich, im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr, als Pressesprecher, seit 1987 als freiberuflicher Journalist, Fachredakteur, Autor und Fotograf im Rahmen meines international tätigen Unternehmens „FirePublications/Feuerwehrpresse“ sowie nach mehr als 40 veröffentlichten Fachbüchern und mehreren hundert Veröffentlichungen zum Thema „Feuerwehr- und Rettungswesen“ in der internationalen Fachpresse kommt nun die Zeit, in der ich mich anderen - weitgehend privaten - Tätigkeitsfeldern zuwenden möchte -, zum Beispiel meiner Arbeit in der „Forschungsgemeinschaft Egerländer Kulturschaffender“ (AEK), der Pflege meines „Egerländer Blasmusik- und Informationsarchivs“, als aktiver Musikant der Egerländer und der Böhmischen Blasmusik sowie den vielen anderen schönen Dingen, die das Leben in den kommenden Jahren vielleicht noch zu bieten hat.


Im Feuerwehrbereich werde ich künftig nur noch ausnahmsweise als Autor/Buchautor oder Referent tätig sein.


Ich blicke damit zurück auf eine lange und in weiten Teilen auch auf eine sehr schöne Arbeitszeit. Dabei werde ich die überaus zahlreichen Kontakte mit Kollegen, Kameraden und Freunden in zahlreichen Ländern der Welt vermissen - und viele dieser Kontakte werden vielleicht auch mich vermissen?!

Andere wiederum werden auf meinen beruflichen Abschied möglicherweise auch „erfreut“ reagieren, denn es gab ohne Zweifel hin und wider auch mal Konflikte sowie Ansätze von Neid und Missgunst im Kreis der Kollegen sowie leider auch in Kreisen der Feuerwehren und der Feuerwehrkameraden.

Und zugegeben - so ganz „unkompliziert“ war ich selbst vielleicht auch nicht immer?!


Rückblickend gesehen aber überwiegen trotz allem der Spaß an den vielen abwechslungsreichen Aufgaben, Herausforderungen und Tätigkeiten, die Freude an den zahlreichen fachlichen und menschlichen Erlebnissen sowie ein gewisser Stolz auf die Anerkennungen persönlicher beruflicher Leistungen - beispielsweise durch die Auszeichnung und Verleihung der Ehrenmedaille für Verdienste um das Tschechische Feuerwehrwesen in 2010 oder den internationalen „Golden Firefighter Award“ in 2005.


Auch mein jahrelanger feuerwehrfachlicher Tätigkeitsschwerpunkt - die Waldbrandbekämpfung in Europa beziehungsweise das „Wildland Firefighting“ in den USA - bringt mir bis heute noch immer persönliche Anerkennung und viele persönliche Kontakte und Freundschaften.


Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Ihnen/Euch allen für eine oftmals langjährige, angenehme und vielfach vertrauliche Zusammenarbeit, für Ihre/Eure tatkräftige Hilfe und fachliche Unterstützung bei vielen Einzelprojekten sowie für ein persönliches Miteinander, das immer wieder Spaß und Freude gemacht hat.

Ihnen/Euch allen weiterhin „frohes Schaffen“, den gewünschten beruflichen Erfolg, persönliche Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.

Letzteres ist sicher auch etwas, was ich mir für die Zukunft noch recht lange wünsche.


Vielleicht sieht man sich irgendwann wieder - bei einer Pressekonferenz, bei einem Kongress oder bei der einen oder anderen Feuerwehrveranstaltung - ansonsten vielleicht auch mal am schönen Bodensee?!


Ich verabschiede mich damit mit freundlichem Gruß
FirePublications/Feuerwehrpresse
Wolfgang Jendsch
Fachredakteur i.R., Autor